MZK über sich und den Allwind-Verlag:


Ich schreibe
, wie ich mir vorstellen kann, wahrscheinlich aus demselben Grunde, der viele ähnlich Gesinnte veranlasst, ihre Gedanken zu Papier zu bringen; einer allzeit gegenwärtigen Unrast, wenn ich es nicht tue, die wohl aus einem Gefühl nahe der Angst herrührt, einer Angst vor dem Verlust der eigenen Berufung, wäre man nicht in der Lage, seinen Mitmenschen (Freunden, Unbekannten, Abgeneigten) die Möglichkeit zu geben, durch das Kennenlernen seines Werkes, seiner Kreation, einen unverfälschten Einblick in sein Gemüt, wie er nur auf diese Weise zu erreichen ist, zu bieten.


Der Welt zu zeigen, wer man ist und was einem nahegeht, um die Welt zu sehen, wie sie ist und wer dort in ihr lebt.

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Und nebenbei gesagt, ja, ganz nebenbei, da schreibe ich der reinen Freude wegen, die ganz einfach aufkommt, wenn ich zunächst sehe, was ich nachher schreibe und dann erlebe, wie es sprießt und lebt, entfesselt nur durch meinen Geist und dessen Gehilfen, und zwar alle zehne: meine Finger.


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Und tatsächlich ausreichend Platz zur zügellosen Entfaltung von Schaffenslust und Fantasie konnten diese zehn Gehilfen bislang nur in fantastisch archaischen Welten finden, in denen der epochal tobende Kampf zwischen Gut und Böse einem Schreiberling keine Grenzen setzt, bis auf möglicherweise jene der eigenen Vorstellungskraft wie des Ausdrucksvermögens. So maße ich mir an, keine Grenzen gefunden zu haben, was es wohl sein mag, das mich an dieser Thematik unendlich fasziniert wie ermutigt.


Seit nun das erste Buch von Band 1 meines Werkes präsentationsreif ist
, habe ich vor einigen Monaten damit begonnen, eine Handvoll etablierter Verlage unverlangt mit meiner Leseprobe zu beliefern. Dabei konnte ich meine ersten, sehr wertvollen Erfahrungen sammeln, wie der Buchmarkt tatsächlich funktioniert. Was ich hingegen nicht einfahren konnte, war eine Annahme eines dieser Verlage, mit denen ich mir eine Zusammenarbeit hätte vorstellen können. Ironischerweise (denn das hätte ich mir noch bis vor kurzer Zeit niemals vorstellen können) erhielt ich dadurch jedoch eher Bekräftigung als Schwächung, was mein Vorhaben betraf, meine Bücher zu publizieren. Denn in den meisten Fällen erfuhr ich durchaus positive Resonanz, was mein Schreiben betrifft. Ja, bei meinem absoluten Favoriten war das Lektorat des Hauses durchaus daran interessiert, das Manuskript zu übernehmen, doch hat sich das Marketing letztlich für den Moment aus vertriebsstrategischen Gründen gegen die Aufnahme einer umfangreichen Reihe wie WüstenEis entschieden. In anderen Fällen wiederum, wurden mir gewisse Kommerzialisierungsvorschläge unterbreitet, mit denen ich niemals einverstanden hätte sein können. Denn im Herzen bin ich Künstler und meine Schrift, der Ausdruck meiner Kreativität, ist meine Kunst!


So beschloss ich eben, selbst einmal etwas zu wagen, den Beginn meiner schriftstellerischen Laufbahn (möge sie sich entwickeln, wie es ihr angemessen sein mag) selbst in die Hand zu nehmen und gründete meinen Allwind-Verlag, dem ich sehr dankbar bin, dass er das Beurteilen meiner Schrift bis zum letzten, erzählerischen Schliff mir und nur mir überlässt. Da er somit die Möglichkeit schafft, meinen Lesern ein von Grund auf unverfälschtes Original, in allen Zügen authentisch, zu präsentieren.


An dieser Stelle nun erscheint es mir als notwendig, zu erwähnen, dass ich mich bei der finalen Bearbeitung des Werkes nicht ausschließlich auf meine schriftstellerischen, erzählerischen Fähigkeiten, und sozusagen auf das Geratewohl berief, sondern, damit es euch, meiner künftigen Leserschaft, auch in angestrebtem Bilde präsentiert werden kann, den Text selbstverständlich durch ein professionelles Korrektorat/Lektorat nachbearbeiten ließ, mit einer renommierten Illustratorin zusammenarbeite und die Produktion der Bücher von CPI Ebner & Spiegel in Ulm übernehmen lasse.

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So kann ich meinen Lesern also garantieren, dass nicht lediglich ich all meine Hingabe und aufzubringende Ausdauer aufwende, ein herausragendes Werk zu erschaffen, sondern auch professionelle Unterstützung in Anspruch nehme, es vollends zu realisieren.
Denn es wird, und daran kann ich keinen Zweifel finden (so sehr der peinlich rational denke Teil meiner Vernunft auch nach ihm bohrt und eifert), eine gesunde Anhängerschafft meines Werkes geben, der ich es auf keinen Fall weiter vorenthalten möchte.


So sei auch du von Anfang an dabei, wenn die Luft Eben~Welts beginnt, sich zu entfalten, ausströmt, euch fortan in ihrem Bann zu halten.                   

                                                                                                                                                    MZK